Business Coaching

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Tips und Tricks zur Stressvermeidung im Alltag

Gerade in herausfordernden Zeiten ist es umso wichtiger, auf sich selbst und seine Bedürfnisse zu achten und klare Grenzen zu setzen. In meiner Praxis setzte ich natürlich hauptsächlich Hypnose ein um Stress zu reduzieren. Ich möchte dir aber hier einfach umsetzbare Tips und Tricks zur Stressvermeidung für deinen Alltag geben.


Um ganz ehrlich zu sein, auch ich komme regelmäßig an meine Grenzen. Ich versuche meine Klienten, Freunde und mein persönliches Leben und Bedürfnisse zu jonglieren und es ist nicht immer einfach, nicht in den gehetzten Stressmodus zu verfallen. 


Doch brechen wir es einmal runter: Was ist denn Stress überhaupt? 

 

Grundsätzlich ist Stress erst einmal etwas Gutes und auch lebensnotwendiges, denn es bereitet unseren Körper und Geist auf eine drohende Gefahr vor, wir sind dann nämlich in Alarmbereitschaft. Das war früher ein Überlebensmechanismus, der uns vorm Tod bewahrt hat. 

 

Heute entsteht Stress überall dort, wo sich unsere Vorstellungen nicht mit der Realität decken. Du erwartest von deinem Partner eine Reaktion, wie zum Beispiel mehr Unterstützung und diese bleibt im Alltag aus. Dein Chef bringt dir nicht die Anerkennung entgegen, die du gern hättest oder aber in deinem Tagesablauf kommt etwas dazwischen, das so gar nicht eingeplant war. Du bist genervt, weil es entgegen deiner optimalen Vorstellung verläuft, dein Puls erhöht sich und dein Herz schlängt schneller. 


Das Ergebnis: Wir werden immer gestresster. 

 

Was früher für unser Überleben notwendig war, ist heute zur alltäglichen Gewohnheit geworden. Warum? Weil wir viele Kleinigkeiten so behandeln, als würde es um Leben oder Tod gehen. Wir haben noch kein Geschenk für Tante Gabi? Riesengroßes Drama, sie wird mich hassen! Keine Zeit mehr für Weihnachtsplätzchen gehabt? Panik, die Familie wird mich verurteilen! 

 

Das Resultat ist eine andauernde Stressfrequenz, die sowohl seelische als auch körperliche Folgen haben kann. Weil wir es gar nicht so weit kommen lassen wollen, möchte ich an dieser Stelle mit dir teilen, wie du besser mit Stress umgehen kannst. 

 

Stress nicht vermeiden, sondern damit leben.

 

Denn bei Stress geht es gar nicht so sehr darum, diesen zu vermeiden. Das ist oftmals gar nicht möglich. Es geht eher darum, mit Stresssituationen umgehen zu lernen, um von ihnen nicht mehr so heftig getroffen zu werden. 

 

Wenn du dich auf meiner Webseite ein wenig umgesehen hast, dann hast du bestimmt feststellen können, dass ich eine Karriere in BWL hinter mir habe. Diese habe ich irgendwann über Bord geworfen, um Therapeutin zu werden. Gar keine leichte Entscheidung, die mit sehr viel Stress verbunden war. Stress, den ich mir selbst gemacht habe. Ich habe allerdings diesen Stress auch gebraucht, um heute dort zu stehen, wo ich als erfolgreiche Therapeutin bin und vielen Menschen helfen kann. 

 

Wie du siehst, geht es bei Stress also viel mehr darum, dass man lernt, diesen positiv für sich zu nutzen und nicht „einzuknicken“. Dabei hat mir vor allem geholfen: 


Die innere Einstellung zu Stress

Sieh Stress nicht als Störfaktor oder Gegner, sondern versuche zu erkennen, was für eine größere Aufgabe darin für dich liegt und wie der Stress dich bei dieser Aufgabe unterstützen möchte. Stress ist an sich Stress, nur durch die Bedeutung, die du ihm schenkst, wirkt er emotional auf dich ein.  


Das Slow Success Konzept

Falls etwas einmal nicht die gewünschte Zeit in Anspruch nimmt, sondern länger, versuche dich nicht darüber zu ärgern, sondern gib dir all die Zeit der Welt. Manche Dingen brauchen eben etwas länger und meistens steckt dahinter ein guter Grund für dich, denn du bekommst immer genau das, was du brauchst, um zu wachsen.  


Sich einfach mal rausnehmen

Manchmal ist man so festgefahren in einen Gedanken oder in einer Situation, dass man automatisch auf den Drama-Autopiloten schaltet. Dabei bauscht man die Situation immer mehr auf und merkt am Ende gar nicht, dass die Sache an sich eigentlich relativ banal und eine Lösung auch möglich ist. Da hilft es, die Situation oder den Gedanken einfach einmal zu unterbrechen. Wenn du beispielsweise mit deinem Chef oder Partner streitest, kannst du um eine kleine Pause bitten und für 15 Minuten in ein anderes Zimmer gehen. Das hilft meistens schon sehr. Oder dir raucht der Kopf vor Weihnachtsvorbereitungen, dann schnapp dir deine Jacke und mache einen Spaziergang. Danach sieht man die Dinge meist schon viel gelassener.  


Das A-B-C Stressmodell von Albert Ellis kann dir in deiner zukünftigen Stressbewältigung sehr helfen:


A bedeutet so viel wie „Activating Event“ = Die Situation, die Stress bei dir auslöst. Nach dem Modell steht uns hier offen, die Situation zu ändern, die uns stresst. Das ist manchmal natürlich gar nicht so einfach, denn ein nerviges Familienmitglied unterm Weihnachtsbaum kann man nicht einfach wegbeamen. Man ist also in der Änderung der Stresssituation eher limitiert. Deshalb helfen folgende beiden Punkte eventuell weiter:   


B bedeutet „Beliefs“, damit sind Gedanken gemeint, die du über den Auslöser hast und wie du die Situation deshalb einschätzt. Demnach kannst du deine Einstellung zur Situation ändern und damit den Stress gar nicht erst aufkommen lassen. Das klappt fast in den meisten Fällen und die beste Methode. Denn wenn man erst einmal seine Einstellung zu Dingen verändert hat, kann noch so eine Lawine auf einen zukommen, sie wird einen nicht erschlagen. Änderst du also die Sichtweise auf das nervige Familienmitglied, dann wird er dich gar nicht erst anfangen zu nerven.   


C sind „Emotional Consequences“, die diese Art der Wahrnehmung des Auslösers für dich haben. Auch diese kannst du ändern, indem du anders mit dem entstehenden Stress umgehst. Dazu gehört, dass du den entstanden Stress wahrnimmst und nicht wegschiebst. Es hilft meistens, sich einzugestehen, dass man durchaus mal genervt sein darf. Denn wer den Stress verbietet, der tut sich meist keinen Gefallen damit. Dazu gehört meistens auch, dass man entstanden Stress abbaut, damit es gar nicht erst zur Explosion kommen kann.  


Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem kleinen Ausflug zum Thema Stress weiterhelfen und dich zum Ausprobieren anregen.

 

Wenn du für dich nach einer Entspannungsmethode suchst kann ich dir mein  online Programm Autogenes Training sehr ans Herz legen.

Hier lernst du online in 8 Wochen, wie du auch in hoch stressigen Phasen abschaltest und bei dir bleibst. 


Und denke immer daran: Du bist es wert, glücklich und zufrieden zu sein!


deine Sandra